Glossar

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Gleispflege
kann an Personenzugstrecken die Lärmbelastung mindern. Bei klotzgebremsten Güterzügen kaum Auswirkungen durch akustisches Schleifen

Es wird angenommen, dass an Personenzugstrecken die Lärmbelastung gemindert werden kann, wenn die Schienen hinreichend oft "akustisch" geschliffen werden. (Bei Güterzügen, bei denen die Räder durch Klotzbremsen verriffelt sind, wirkt sich akustisches Schleifen auf den Vorbeifahrpegel fast nicht aus.)

Wird ein Gleis nur selten geschliffen, so gibt es Stellen, an denen der Mittelungspegel infolge der Verriffelung um 20 dB(A) höher ist als bei der Berechnung der Lärmbelastung geplant. Wenn die zur Lärmbelastung vorausberechneten Werte mit der Realität (ungefähr) übereinstimmen sollen, so darf der Grundwert bei einem "durchschnittlich guten Schienenzustand" 51 dB(A) nicht überschreiten; bei einem 'BüG' muss der Grundwert unterhalb von 48 dB(A) liegen.

Zur Zeit kann dieser Grundwert nur durch einen "Schallmesszug" der Bahn bestimmt werden. Dieser Zug misst während der Vorbeifahrt mit einem Mikrophon zwischen zwei Rädern den eigenen Schallpegel. Aus diesem Schallpegel wird dann der Grundwert des Schienenzustandes berechnet.
siehe auch:
besonders überwachtes Gleis(BüG)


 
 

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